Sonntag, 25. Januar 2015

Bebek: Meze mit Tramflair

Mimicious ist immer noch in Zürich unterwegs. Letztes Mal stattete sie dem Bebek direkt bei der Kalkbreite einen Besuch ab. Glücklicherweise hatte Mimicious und ihre Begleitung vorgängig reserviert, denn das riesige Lokal war komplett ausgebucht. Der Raum ist über fünf Meter hoch, was sehr imposant wirkt. Der nackte Beton wird aufgewertet durch mit schwarzer Farbe gemalter Menschen. Die Tische sind aus Holz und breiter als "normale". An den Wänden entlang hat es stoffbezogene Sofa-Bänke. Durch die grossen Fenster sah man direkt ins Tramdepot. Mimicious bestellte Falafelsalat und ihre drei Begleiter eine vegetarische Mezeplatte à discretion. Mimicious' Essen war sehr lecker, leider fiel die Portion sehr klein aus für 22.-. Auch die Mezeplatte überzeugte Mimicious nicht ganz. Auch hier schmeckten die dargebotenen Häppchen. Da aber Meze bekanntlich schnell sättigen, musste die Platte gar nicht erneut gefüllt werden. Die Mezeplatte war von der Grösse her in etwa vergleichbar mit der Mezzeplatte Royal aus dem Maison Blunt für 72.-. Dort spielt es keine Rolle, wie viele Personen sich die Platte teilen. Im Bebek kostet die Platte dagegen 108.- (für 3 Personen). Meze wird übrigens je nach Küche mit einem oder zwei "z" geschrieben. Der Kellner überzeugte auch nicht wirklich. Nachbestelltes Wasser und Brot wurde erst nach mehrmaligem Nachfragen serviert.

Fazit:
Das Bebek ist zwar stylisch eingerichtet, überrascht mit den Fenstern ins Tramdepot und das Essen schmeckt, aber das war es dann auch leider schon. Es war extrem laut und dank des extra breiten Tisches konnte man sich nur mit Schreien unterhalten. Der Kellner war unzuverlässig und das Essen war überteuert. Wer gerne Mezeplatten mit der Begleitung teilt und sich in normaler Lautstärke unterhalten möchte, der geht weiterhin ins Maison Blunt.

Not worth a visit.

Preiskategorie: $$$

Weitere Informationen zum Bebek.