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Samstag, 13. Februar 2016

blindekuh: Essen im Dunkeln

Mimicious stattete dem blindkuh in der Nähe der Höschgasse im Zürcher Seefeld einen Besuch ab. Sie hatte schon viel von diesem Restaurant gehört und nun war es an der Zeit dieses Abenteuer selbst zu wagen: Essen ohne etwas zu sehen. Im Eingangsbereich werden alle Jacken und Taschen deponiert (Schliessfächer vorhanden). Nicht das im Dunkeln noch etwas verloren geht. Auch das Essen wird hier ausgewählt. Das aktuelle Angebot wird an die Wand gebeamt. Besonders Abenteuerlustige wählen das Menu-Surprise mit 3- oder 4- unbekannten Gängen wie Mimicious. In der blindenkuh arbeiten vor allem Blinde und sehbehinderte Personen. Die Gäste erleben hier, wie Blinde die Welt "sehen". Mimicious und ihre Freunde wurden von einem Kellner ins unbekannte Schwarz an den Tisch geführt. Jeder einzelnen Person wurde der Stuhl "gezeigt" und erklärt, was alles auf dem Tisch steht. Mimicious tastete sogleich die Tischfläche vor ihr ab, um sich zu orientieren. Zum Trinken bestellte sie sich eine Cola zero. An das Einschenken ohne zu sehen hatte sie dabei natürlich nicht gedacht. Zur Vorspeise gab es eine Suppe, doch was genau für eine, erschloss sich Mimicious nicht. Anschliessend wurde der Hauptgang serviert. Als erstes erkundigte sie ihren Teller mit der Gabel. Als dies keinen Aufschluss darüber gab, was vor ihr lag, tastete sie den Inhalt mit den Fingern ab. Die Dunkelheit hat durchaus Vorteile: niemand sieht, wie man isst. Alles ist erlaubt. Es gab Kartoffel-Gratin mit Lamm-Ribs und einem Gemüsemousse (Mimicious Geschmacksknospen versagten hier). Da das Essen mit Messer und Gabel schwer bis unmöglich war, wählte Mimicious die Variante Gabel und Finger. Zum Nachtisch gab es dann Crème brûlée mit Apfelstückchen, wie sie einwandfrei erkannte. Bezahlt wird übrigens an der Kasse im Eingangsbereich bei voller Helligkeit.

Fazit:
Essen im Dunkeln ist ein eindrückliches Erlebnis! Die Gerichte schmeckte gut, aber rechtfertigten den hohen Preis nicht: Vorspeise ab 15 CHF, vegetarischer Hauptgang 30 CHF oder 3-Gänge-Menu 72 CHF. Ein Besuch in der blindenkuh lohnt sich, wenn man einmal erleben möchte, wie es ist in völliger Dunkelheit zu essen. Wer gehobenes Essen sucht, geht zum gleichen Preis besser ins Kreis 6. Vorgängiges Reservieren nötig.

Preiskategorie: $$$$

Worth a visit for new experiences!

Montag, 9. November 2015

Hiltl Dachterasse: Grüne Oase über den Dächern Zürichs

Mimicious stattete der Hiltl-Dachterrasse in Zürich einen Besuch ab. Der neuste Streich von Hiltl befindet sich gleich an der Bahnhofstrasse im 3. Stock des PKZ Women. Mit dem Lift oder der Rolltreppe geht es rauf zur Dachterrasse. Der Innenbereich des Lokals ist eher klein. Dafür laden zwei grosse, begrünte Terrassen zum entspannten Essen ein. Im Winter ist draussen eine warme Jacke nötig. Das Buffet bietet die bekannten, vegetarischen Hiltl-Spezialitäten an. Im Vergleich zum Haupthaus ist das Buffet klein. Dies kommt Mimicious entgegen: die kleinere Auswahl macht das Entscheiden leichter. Bei den Speisen ist übrigens vermerkt, ob Gluten, Milch, Nüsse usw. enthalten sind oder ob die Speisen vegan sind. Wie in jedem Lokal von Hiltl gibt es gratis Trinkwasser. Nur ist hier der Wasserspender eher versteckt positioniert und er sticht nicht direkt ins Auge. Das Essen schmeckte lecker und ist gleich wie in jeder Hiltl-Filiale.

Gut zu wissen: Auf der Hiltl-Dachterrasse sind keine Plätze reservierbar, so finden auch Kurzentschlossene Platz. Nach Ladenschluss ist das Lokal über den Eingang Beatenstrasse erreichbar.

Fazit:
Wer gerne vegetarisch isst und dem hektischen Treiben der Bahnhofstrasse entfliehen will, sollte einmal die Hiltl-Dachterasse besuchen.

Worth a visit.

Preiskategorie: $$-$$$

Weitere Informationen zur Hiltl-Dachterrasse.

Samstag, 12. September 2015

The Bite: Amercian Dream

Mimicious war wieder in Zürich in der Nähe des Helvetiaplatzes unterwegs. Ihr Ziel: Die Burgers im The Bite testen.
Mimicious hat telefonisch reserviert, um auch sicher einen Platz zu erhalten. Die Online-Reservierung ist unbrauchbar, da nicht ersichtlich ist, wann überhaupt noch Tische frei sind. Daher kann sie mit ihrer Begleitung an einem der Eichentische Platz nehmen. Die Bedienung ist sogleich zur Stelle und informiert charmant über die Daily Specials. Die Karte ist übersichtlich gestaltet. Die wenigen Optionen erleichtern das Auswählen enorm. Mimicious bestellt sich einen Classic Burger, ohne Cheddar Cheese dafür aber mit Guacamole sowie Animal Fries. Auf die Fries war sie besonders gespannt, sind ihr doch die Animal Style Fries aus dem In-n-out Burger (Secret Menu) in Los Angeles noch immer in bester Erinnerung. Kann The Bite es mit seinem amerikanischen Vorbild aufnehmen?! Alle Burger gibt es übrigens auch als vegetarische Variante. Für die Zubereitung wird Schweizer Fleisch verwendet und alle weiteren Zutaten sind selbstgemacht. Zum Trinken wählte Mimicious einen Rotwein. Authentischer wäre es aber zum Burger ein amerikanisches Bier zu trinken.
Während Mimicious voller Vorfreude aufs Essen wartet, schaut sie sich noch etwas genauer im Lokal um. Die Wände sind im shabby-chic gestaltet und werden von Geweihen sowie wechselnder zeitgenössischer Kunst aufgepeppt. Das vorherrschende Material ist Holz: Neben den Eichentische gibt es noch zwei grosse Tische, deren Platten früher einmal Türen waren. Verschiedenste alte Stühle ebenfalls aus Holz, teilweise gepolstert, laden zum Sitzen ein.

Nach einer kurzen Wartezeit wird der Burger auf einem Holzbrett serviert. Die Fries kommen separat. Der Burger schmeckt himmlisch, das Brot ist knusprig und die Zutaten sind frisch. Auch die Animal Fries, überbacken mit Thousand Island Sauce, Cheddar Cheese und Zwiebeln, können es mit ihrem Vorbild aufnehmen.

Fazit:
Wer gerne wirklich gute Burgers isst, der muss definitiv einmal ins The Bite. Das selbstgemachte Essen, die zuvorkommende Bedingung sowie die einladende Atmosphäre haben überzeugt. Vorgängig unbedingt telefonisch reservieren!
Absolutely worth a visit!

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen zu The Bite.

Sonntag, 25. Januar 2015

Bebek: Meze mit Tramflair

Mimicious ist immer noch in Zürich unterwegs. Letztes Mal stattete sie dem Bebek direkt bei der Kalkbreite einen Besuch ab. Glücklicherweise hatte Mimicious und ihre Begleitung vorgängig reserviert, denn das riesige Lokal war komplett ausgebucht. Der Raum ist über fünf Meter hoch, was sehr imposant wirkt. Der nackte Beton wird aufgewertet durch mit schwarzer Farbe gemalter Menschen. Die Tische sind aus Holz und breiter als "normale". An den Wänden entlang hat es stoffbezogene Sofa-Bänke. Durch die grossen Fenster sah man direkt ins Tramdepot. Mimicious bestellte Falafelsalat und ihre drei Begleiter eine vegetarische Mezeplatte à discretion. Mimicious' Essen war sehr lecker, leider fiel die Portion sehr klein aus für 22.-. Auch die Mezeplatte überzeugte Mimicious nicht ganz. Auch hier schmeckten die dargebotenen Häppchen. Da aber Meze bekanntlich schnell sättigen, musste die Platte gar nicht erneut gefüllt werden. Die Mezeplatte war von der Grösse her in etwa vergleichbar mit der Mezzeplatte Royal aus dem Maison Blunt für 72.-. Dort spielt es keine Rolle, wie viele Personen sich die Platte teilen. Im Bebek kostet die Platte dagegen 108.- (für 3 Personen). Meze wird übrigens je nach Küche mit einem oder zwei "z" geschrieben. Der Kellner überzeugte auch nicht wirklich. Nachbestelltes Wasser und Brot wurde erst nach mehrmaligem Nachfragen serviert.

Fazit:
Das Bebek ist zwar stylisch eingerichtet, überrascht mit den Fenstern ins Tramdepot und das Essen schmeckt, aber das war es dann auch leider schon. Es war extrem laut und dank des extra breiten Tisches konnte man sich nur mit Schreien unterhalten. Der Kellner war unzuverlässig und das Essen war überteuert. Wer gerne Mezeplatten mit der Begleitung teilt und sich in normaler Lautstärke unterhalten möchte, der geht weiterhin ins Maison Blunt.

Not worth a visit.

Preiskategorie: $$$

Weitere Informationen zum Bebek.

Freitag, 13. Juni 2014

Wagamama: Asiatisch für alle

Kürzlich ass Mimicious im Wagamama zu Abend. Das japanische Allerwelts-Restaurant befindet sich beim Bahnhof Selnau genau neben dem Hallenbad City in Zürich. Die Einrichtung besteht aus langen schwarzen Tischen mit den entsprechenden Bänken. Das Restaurant ist sehr gross und bietet dank den langen Tischen auch Platz für grosse Gruppen. Bei gutem Wetter kann auch draussen direkt an der Sihl gegessen werden. Als Vorspeise bestellte Mimi delicious Chicken gyoza, frittiert. Diese Teigtäschchen schmeckten köstlich. Als Hauptgang probierte sie «Chicken Ramen» (Nudelsuppe). Die Suppe war viel zu salzig und schmeckte nicht besser als die Bouillon zuhause aus dem Töpfchen. Ihre Begleitung jedoch war von der eigenen Hauptspeise «Teriyaki duck soba» begeistert. Auch bei Mimicious zweitem Besuch im Wagamama haute sie die Hauptspeise «Yaki soba» (gebratene Nudeln) nicht vom Hocker. Dafür gibt es zum Essen gratis Tee und das Hahnenwasser ist sehr günstig. Wer sich zudem noch als Member auf der Wagamama Homepage anmeldet, erhält immer wieder 2 für 1 Gutscheine, Getränkgutscheine oder Gutscheine für 1 Vorspeise.

Fazit:
Wer noch nie in einem authentischen japanischen Restaurant gegessen hat, ist in der weltweiten Restaurant-Kette Wagamama gut aufgehoben. Dank den grossen Tischen eignet es sich auch für grosse Gruppen. Der gratis Tee (muss aber bestellt werden), das günstige Hahnenwasser und die Gutscheinen, die anscheinend jeder Gast hat, machen das Essen günstig.
Leckeres und authentischeres japanisches Essen gibt es übrigens im Ooki.

Not really worth a visit.

Preiskategorie: $-$$ (abhängig, ob Gutschein vorhanden oder nicht)

Weitere Informationen zum Wagamama.

Montag, 2. Juni 2014

El Luchador: Im Taco-Himmel

Mimicious hatte Lust auf mexikanisch und verabredete sich im El Luchador zum Essen. Das Lokal liegt in der Nähe beim Ausgang Sihlquai beim HB. An dem Freitagabend war das El Luchador voll. Nur knapp ergatterten sich Mimicious und ihre Begleitung einen der begehrten Sitzplätze. Es empfiehlt sich auf jeden Fall zu reservieren. Die dominierende Sprache war Spanisch. Scheint als würde das Restaurant von vielen "Mexikanern" besucht. Gutes Zeichen. Gegessen wird auf Holzbänken sitzend an langen Holztischen. Die Wände sind behängt mit auf alt gemachten Plakaten, die Luchadores (mexikanische Wrestler) ankündigen. Kaum am Tisch nahm auch schon die Kellnerin die Bestellung auf: Tacos ohne Beilage. Es ging auch nicht lange bis das Essen kam. Pro Bestellung gibt es zwei Tacos, die mit der gewünschten Zutat gefüllt sind. In Mimicious Fall mit Rindfleisch. Dazu noch vier Saucen: Pico de Gallo, Chilli, Chipotle und Zwiebeln mit Koriander. Die Tacos noch etwas mit diesen Saucen füllen und los. Das Fleisch war lecker mariniert. Da Mimicious und ihre Begleitung nach je zwei Tacos noch nicht genug hatten, bestellten sie noch einen dritten Teller zum Teilen. Zweimal blinzeln und die Poulet-Tacos sind da. Auch diese waren heiss und frisch zubereitet.

Fazit:
Wer gern mexikanisch isst und den es nicht stört den Tisch mit anderen zu teilen, ist hier genau richtig. El Luchador eignet sich auch, um etwas zu trinken und ein kleines Häppchen zu essen.

Preiskategorie: $$

Surely worth a visit!

Weitere Informationen zum El Luchador. 

Donnerstag, 29. Mai 2014

Freshii: Gesunder Fast-Food

In Zürich gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Erst kürzlich stattete Mimicious dem Freshii einen Besuch ab. Es befindet sich hinter der Europa-Allee. Das Lokal erinnerte Mimicious irgendwie an eine Mini-Mc Donald's-Filiale. Aber hier dominiert die Farbe Grün. Grüne Blechstühle und grüne Zeichnungen an der Wand. Bestellt wird an der Theke. Zur Auswahl stehen Jogurts, Suppen, Bowls, Salate, Burritos und Wraps. Es dominiert die asiatische sowie die mexikanische Küche. Alle Speisen sind vegetarisch oder vegan, können aber bei Bedarf mit Fleisch ergänzt werden. Zudem sind viele der Gerichte gluten- oder laktosefrei. Mimicious entschied sich für den Tex-Mex-Burrito (10.80 CHF) gefüllt mit Vollkornreis, schwarzen Bohnen, Mais, Avocado, Mozzarella, Cheddar und Pico de Gallo Salsa. Da alles frisch zubereitet wird, gab es eine kurze Wartezeit. Der Burrito schmeckte himmlisch und machte so richtig satt. Das Essen kann auch mitgenommen werden.

Übrigens, das Freshii gibt es nicht nur in Zürich, sondern an insgesamt 50 anderen Standorten auf der Welt. Matthew Corrin, der Gründer, eröffnete die erste Filiale in Toronto. Mit seiner Fast-Food-Kette will er zeigen, dass es auch möglich ist, gesunde Speisen zum kleinen Preis anzubieten. Für die Zubereitung der Gerichte werden nur frische und hochwertige Zutaten verwendet. Das Fleisch stammte bei Mimicious Besuch aus der Schweiz. Freshii setzt sich mit der Mission Green für unsere Erde ein, durch den Verzicht auf übermässige Verpackung und auf fetttriefendes Essen sowie durch die Minimierung des Energiekonsums.

Im Raum Zürich kann das Essen auch bequem bestellt werden. Es fallen aber Lieferkosten an. Details hier.

Fazit: 
Freshii bietet gesunden, schmackhaften Fast-Food zum kleinen Preis an. 

Absolutely worth a visit!

Preis: $


Weitere Informationen zum Freshii.

Sonntag, 2. März 2014

Thali: Indisch für Abenteurer

Mimicious war vergangene Woche wieder in kulinarischer Mission unterwegs. Bewaffnet mit dem Zürcher Prozentbuch machte sie sich auf ins Thali, ein indisches Restaurant in der Nähe des Schaffhauserplatzes in Zürich. Vorgängig hat Mimicious noch kurz die Webseite des Restaurants besucht. Die Webseite war sehr schön aufgebaut sowie ansprechend gestaltet und weckte die Erwartung an ein grosses Restaurant. In Mimicous' Vorstellung: Ein Raum mit goldigen Säulen und Elefanten sowie Göttern an der Decke. In der Realität schaut das Lokal von aussen wenig einladend und wie eine Dönerbude aus. Auch das Interieur haut niemanden aus den Socken. Nüchtern und ohne Flair eingerichtet. Weisse Tische und die Menukarten dienen auch gleich als Tischsets. Sicher praktisch, aber nicht gerade Apetit anregend. Es erstaunte Mimi delicious nicht wirklich, dass das Restaurant an einem Freitagabend so gut wie leer war. Die Bedienung war promt zur Stelle, sehr zuvorkommend und freundlich. Zur Vorspeise bestellte Mimicious Samosa und Pakora. Unsicher was sie erwartet, biss Mimicious zaghaft in das Samosa. Überraschenderweise schmeckte es hervorragend sowie auch Pakora. Die Samosas hatten eine angenehme Schärfe. Als Hauptgericht gab es vegetarisches Thali. Das Essen kam auf einer Metalltablett, die unterteilt war in unterschiedliche Bereiche, so dass sich die Speisen nicht mischten. Das Tablett erfüllte seinen Zweck, doch erinnerte es Mimicious sehr an die Auffangschalen in Operationssälen. Das Gericht schmeckte wieder unglaublich lecker: Linsencurry, Paneer mit Spinatsauce, Raita, Gemüse und Reis.

Fazit:
Wem das Dönerbuden-Ambiente gefällt und indisches Essen liebt ist hier richtig. Das Essen ist gut und das Personal freundlich und zuvorkommend. Wer aber in gemütlicher und indischer Atmosphäre essen möchte, geht besser ins Kobal!

Can be worth a visit.

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen zum Thali.

Sonntag, 24. November 2013

Maison Blunt: Auf nach Marokko

Mimicious war im Maison Blunt in der Nähe des Limmatplatzes zum Essen verabredet. Das Lokal war brechend voll und alle Tische waren belegt. Das Restaurant ist zweigeteilt. Der Restaurant-Teil ist ausgestattet mit rustikalen, einfachen Holztische und -stühle. Der Tea Room dagegen besteht aus Lounges. Die Stühle und Sofas sind mit orientalischen Teppichen überzogen und erinnern ein wenig an 1001 Nacht. Der farbige Mosaikboden verstärkt diesen Eindruck noch. Wie alle anderen in diesem Teil des Lokals bestellte Mimicious und ihre Begleitung eine Mezzeplatte Royal zum Teilen. Wir erhielten eine Platte mit zwölf verschiedenen vegetarischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Falafel, Halloumi, Mousaka, Hummus und Zalouk. Dazu gab es Fladenbrot. Der kalte Pfefferminztee schmeckte ausgezeichnet und passte hervorragend zum Essen. Mimicious und ihre fünf Begleiterinnen assen alle Köstlichkeiten auf, nicht einmal mehr ein Krümmel war übrig geblieben. Da alle noch ein wenig hungrig waren, bestellten sie noch sechs Schälchen nach. Jede vegetarische Mezze kostete dabei nur 6.- anstatt der Preis der Karte.

Fazit:
Das Maison Blunt bietet feinstes, orientalisches Essen in einem angenehmen Ambiente. Es gibt für jeden etwas egal, ob Fleischtiger oder Pflanzenfresser. Der Tea Room eignet sich zum gemeinschaftlichen Essen, wenn eine grössere Gruppe zusammen essen geht. Für ein Date ist der Restaurant-Teil sicher geeigneter, da es dort ein wenig ruhiger ist. Auf jeden Fall muss aber vorgängig ein Tisch reserviert werden, da das Maison Blunt immer voll ist.

Worth a visit!

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen unter: www.maison-blunt.ch

Sonntag, 22. September 2013

Samses: Genuss ohne Vleisch

Mimicious besuchte in der Nähe des Limmatplatzes in Zürich das Restaurant Samses. Das Lokal ist klein, aber gemütlich eingerichtet. Die Wände sind rot gestrichen zum Sitzen laden bequeme Holzstühle ein. Die Tische werden von einem weissen Tischtuch bedeckt, was dem ganzen einen edleren Eindruck verleiht.
Das Essen kann entweder am Buffet selbst geholt oder aus der Karte bestellt werden. Da das Buffet an diesem Abend eher spärlich bestückt war, entschied sich Mimicious ein Gericht von der Karte zu wählen. Als Vorspeise genoss sie Bruschetta (die bei Bedarf auch vegan bestellt werden können) und zur Hauptspeise gönnte sie sich Tagliatelle duchesse (hausgemachte Nudeln mit Steinpilztrüffelsauce). Das Essen schmeckte himmlisch. Die Portionen waren eher klein, sodass Männer mit grossem Appetit nach dem Essen wahrscheinlich immer noch hungerig sind. Das Buffet wird Mimi delicious sicher auch noch testen. Sie weiss jetzt schon, dass sie das Samses an einem Montagabend erneut besuchen wird. Der Grund ist ganz einfach: an jedem 3. Montag im Monat kostet 100g vom Buffet nur 2.90 statt 4.20. Wer vorhat ins Samses essen zu gehen, sollte zur Sicherheit einen Tisch reservieren.

Fazit:
Wer gern vegetarisch oder vegan essen geht ist im Samses genau richtig. Mit seinen weissen Tischdecken eignet sich dieses Restaurant auch für das 1. Date.

Worth a visit!

Preiskategorie: $$$

Weitere Informationen findet ihr unter: www.samses.ch


Dienstag, 5. März 2013

Wurst und Moritz: Im Wurstparadies

Vor einem Kinobesuch verspürte Mimicious einen kleinen Hunger. In der Nähe des Kinos Abaton entdeckte sie das Wurst und Moritz. Dieses kleine Lokal bietet diverse Wurstspezialitäten, wie Currywurst, Kalbsbratwurst und Schweinswurst sowie Pouletspiesse. Wer kein Fleischtiger ist, für den gibt es auch eine vegetarische oder vegane Wurst. Das Essen wird an der Theke bestellt, die Wurst gibt es mit knusprigen Pommes, frischem Brot oder für die linienbewussten mit Salat oder Gemüse. Zum Fleisch gehört auch ein grosses Saucenangebot, welches von einem Sternekoch kreiert wurde. Das günstigste Menu mit Wurst, Brot und einem Softdrink ist schon ab 10.- erhältlich. Wer es gerne exklusiv mag, der bestellt den goldenen Moritz und erhält eine Currywurst mit echtem Gold für 35.- inkl. Pommes und Prosecco.
Zum Sitzen laden schlichte, hohe Holztische mit Barhockern ein. Die Max und Moritz Comics laden zum Lesen ein und lassen sogar das Smartphone für ein paar Minuten vergessen. Das ganze Lokal ist minimalistisch eingerichtet und versprüht eine angenehme Atmosphäre. Im Gegensatz zu anderen Wurstbuden kommt man sich nach dem Besuch im Wurst und Moritz nicht wie eine wandelnde Grillwurst vor! Der Grillgeruch bleibt genau dort, wo er hingehört, an der Wurst.
Wer es eilig hat, kann seine Wurst natürlich auch mitnehmen und unterwegs verspeisen.

Fazit:
Das Wurst und Moritz bietet hochwertigen Fast Food zu einem angemessenen Preis. Wer seine Wurst in einer gemütlichen Umgebung verspeisen möchte ohne dabei selbst zur Grillwurst zu werden, ist hier genau richtig.

Worth a visit!

Preiskategorie: $

Weitere Informationen sowie die Speisekarte findet ihr unter: www.wurstundmoritz.com

Freitag, 13. Januar 2012

Hiltl: Vegetarische Reise über die Kontinente


Mimi delicious war zum Abendessen im Hiltl, welches sich hinter dem St. Annahof in Zürich befindet, verabredet. Da das Hiltl immer gut besucht ist, hatte Mimicious im Voraus per Internet einen Tisch reserviert. Der Reservationsablauf war sehr einfach und übersichtlich gestaltet. Das Hiltl hat nur vegetarische Gerichte und Speisen im Angebot. Wer jetzt denkt, dass die Auswahl daher klein sei, liegt falsch. Entweder kann ein Gericht aus der Karte gewählt werden oder man kann sich seinen Teller am reichhaltigen Buffet füllen. Zu Trinken gibt es das Übliche, sowie frische Fruchtsäfte. Es wird auch gratis Wasser zur Verfügung gestellt. Mimicious konnte sich für kein Gericht auf der Karte entscheiden, deshalb stürmte sie das Buffet. Hier gab es Salate, warme Speisen und Desserts. Mimicious füllte ihren Teller randvoll, da sie von allem ein wenig probieren wollte. Bevor mit dem Essen begonnen werden konnte, musste der Teller noch gewogen werden. Die verschiedenen Speisen schmeckten vorzüglich. Das Hiltl überzeugt auch mit seiner modernen und schlichten Inneneinrichtung.

Fazit:
Das Hiltl lässt durch sein vielfältiges Angebot an Speisen vergessen, dass es kein Fleisch und Fisch gibt. Ideal für ein gemütliches Abendessen.

Achtung: Eine Reservierung ist sinnvoll, weil man sonst entweder an einem riesigen, ovalen Tisch wie die Hühner auf der Stange sitzen oder warten muss.

Really worth a visit.

Preiskategorie: $$$

Weitere Infos unter: hiltl.ch

Sonntag, 6. November 2011

Tschingg: Pasta, Pasta.


Mimicious war wieder in Zürich unterwegs. Dieses Mal trieb sie der mittägliche Hunger zum Tschingg in der Nähe des Bellevues. Der Tschingg bietet italienisches Essen an. Genauer gesagt: Pasta in allen Formen und mit den unterschiedlichsten vegetarischen Saucen. Es gibt auch Salate oder Früchteschalen. Aber wer sich vor dem Tschingg in die Schlange einreiht, will nur das eine: Pasta. An der Theke musste Mimicious zwischen den fünf Standardmenues oder den zwei Tageshits wählen. Ist die Wahl auf eine Pasta gefallen, muss nur noch die Grösse gewählt werden. Mimicious wählte Pomodoro piccolo (klein). Nach dem Bezahlen geht es mit dem Kassenbon zur Ausgabetheke, wo die gewünschte Pasta frisch zubereitet wird und dann in einer Kartonbox in Empfang genommen werden kann. Als Käseliebhaberin bediente sich Mimicious ausgiebig bei der Parmesanschüssel. Danach schnappte sie sich Besteck und Servietten. Nun war Mimicious essbereit. Doch um 12 Uhr war es schwierig einen Platz im Lokal zu finden, da der Tschingg ein Geheimtipp der umliegenden Gymnasien zu sein scheint. Zum Glück war das Wetter schön und Mimicious begab sich an den Zürichsee, um zu essen. Die Pasta schmeckte köstlich und die Portion hatte für Mimicious genau die richtige Grösse. 
Bei weiteren Besuchen im Tschingg testete Mimicious den Fruchtsalat, den Nudelsalat, sowie Pasta mit den unterschiedlichsten Saucen. Egal, was sie auch probierte, das Essen schmeckte immer gut.

Fazit: 
Der Tschingg bietet feine Pasta zu einem angemessenen Preis. Über Mittag wird der Tschingg von einer Schar Gymnasiasten überrannt und ein Sitzplatz ist Mangelware. Deshalb empfiehlt es sich bei schönem Wetter an die Limmat oder an den See zu gehen.

Worth visit for lunch!

Preiskategorie: $

Weitere Informationen unter: tschingg.eu/start.php