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Mittwoch, 27. Januar 2016

Spiga: fast pizza, fast pasta

Mimicious war wieder auf geheimer Mission in Zürichs Restaurants unterwegs. Dieses Mal testete sie das Ristorante Spiga in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs. Blick von aussen durch die Fenster: sieht aus wie ein hippes Restaurant. Holztische, unterschiedliche Stühle, weisse Tischlampe. Also nichts wie rein. Im Spiga wird nicht bedient und so studierte Mimicious an der Theke die Karte. Zur Auswahl stehen verschiedene Salate, Pastagerichte und Pizzen, zudem gibt es auch noch Daily Specials. Mimicious wählte die Pizza Parma (Tomaten, Mozzarella, Parmaschinken DOP, Büffelmozzarella DOP und Rucola) dazu eine Cola Zero. Nach der Bestellung erhielt Mimicious einen Pager. Dieser vibriert, sobald das Essen fertig ist. Denn im Spiga wird jedes Gericht frisch für den Gast zubereitet. Nun ist auch dieser Trend von den USA in der Schweiz geschwappt. Nur dort wird über den Pager vor allem informiert, wann der Platz im Restaurant frei ist. Mit dem Pager und der Cola-Flasche ausgerüstet, suchte sich Mimicious einen freien Platz. In der Mitte des Tisches standen Salz und Pfeffer sowie Besteck, Gläser und Servietten. Die weisse Tischlampe funktioniert nicht mehr und machte allgemein einen eher unstabilen, billigen Eindruck. Auch wenn die Einrichtung versucht auf Hip zu machen, kann sie nicht über die Schnellrestaurant-Atmosphäre hinwegtäuschen. Während dem Warten auf die Pizza beobachtete Mimicious die vorbeischlenderten Passanten. Schon nach kurzer Zeit vibrierte der Pager und die Pizza war abholbereit. Die Pizza war gut, leider war sie schon nach kurzer Zeit kalt. Nach dem Essen packte Mimicious rasch ihre Siebensachen zusammen, denn irgendwie lud das Lokal nicht zum längeren Verweilen ein. 

Fazit: 
Wer in der Nähe am Hauptbahnhof Zürich eine schnelle Pizza oder Pasta sucht, beides gibt es übrigens zum Mitnehmen, der ist im Ristorante Spiga richtig. Wer ein gemütliches Lokal sucht, das zum Verweilen einlädt, geht besser an einen anderen Ort.

 Not worth a visit. 

 Preiskategorie: $$

Montag, 9. November 2015

Hiltl Dachterasse: Grüne Oase über den Dächern Zürichs

Mimicious stattete der Hiltl-Dachterrasse in Zürich einen Besuch ab. Der neuste Streich von Hiltl befindet sich gleich an der Bahnhofstrasse im 3. Stock des PKZ Women. Mit dem Lift oder der Rolltreppe geht es rauf zur Dachterrasse. Der Innenbereich des Lokals ist eher klein. Dafür laden zwei grosse, begrünte Terrassen zum entspannten Essen ein. Im Winter ist draussen eine warme Jacke nötig. Das Buffet bietet die bekannten, vegetarischen Hiltl-Spezialitäten an. Im Vergleich zum Haupthaus ist das Buffet klein. Dies kommt Mimicious entgegen: die kleinere Auswahl macht das Entscheiden leichter. Bei den Speisen ist übrigens vermerkt, ob Gluten, Milch, Nüsse usw. enthalten sind oder ob die Speisen vegan sind. Wie in jedem Lokal von Hiltl gibt es gratis Trinkwasser. Nur ist hier der Wasserspender eher versteckt positioniert und er sticht nicht direkt ins Auge. Das Essen schmeckte lecker und ist gleich wie in jeder Hiltl-Filiale.

Gut zu wissen: Auf der Hiltl-Dachterrasse sind keine Plätze reservierbar, so finden auch Kurzentschlossene Platz. Nach Ladenschluss ist das Lokal über den Eingang Beatenstrasse erreichbar.

Fazit:
Wer gerne vegetarisch isst und dem hektischen Treiben der Bahnhofstrasse entfliehen will, sollte einmal die Hiltl-Dachterasse besuchen.

Worth a visit.

Preiskategorie: $$-$$$

Weitere Informationen zur Hiltl-Dachterrasse.

Little Italy: Im Pastahimmel

Mimicious war wieder einmal hungrig in Zürich unterwegs. Gleich in der Nähe der Europaallee fand sie das Little Italy. Das Lokal ist grosszügig geschnitten und bietet Platz für viele Gäste. So konnte auch Mimicious ohne Reservierung einen freien Tisch ergattern. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet: Holzstühle und -tische sowie rot-weisse Tischsets und viele Schwarzweiss-Fotos an den Wänden, die einen nach Italien versetzten. Die Spezialität des Lokals ist Pasta an unterschiedlichsten Saucen. Das Pasta-, Ravioli- und Saucenangebot ist saisonal und wechselt. Daneben gibt es aber auch die gängigen italienischen Saucenklassiker. Mimicious bestellte sich Spaghetti an einem Champignon-Pesto. Schon nach kurzer Zeit wurde das Essen serviert. Die Spaghetti schmeckten köstlich.

Fazit:
Das Little Italy ist für alle, die gerne Pasta essen und Lust auf etwas anders als Bolognese und Napoli haben.

Worth a visit.

Preiskategorie: $$

Mehr zum Little Italy.

Freitag, 13. Juni 2014

Wagamama: Asiatisch für alle

Kürzlich ass Mimicious im Wagamama zu Abend. Das japanische Allerwelts-Restaurant befindet sich beim Bahnhof Selnau genau neben dem Hallenbad City in Zürich. Die Einrichtung besteht aus langen schwarzen Tischen mit den entsprechenden Bänken. Das Restaurant ist sehr gross und bietet dank den langen Tischen auch Platz für grosse Gruppen. Bei gutem Wetter kann auch draussen direkt an der Sihl gegessen werden. Als Vorspeise bestellte Mimi delicious Chicken gyoza, frittiert. Diese Teigtäschchen schmeckten köstlich. Als Hauptgang probierte sie «Chicken Ramen» (Nudelsuppe). Die Suppe war viel zu salzig und schmeckte nicht besser als die Bouillon zuhause aus dem Töpfchen. Ihre Begleitung jedoch war von der eigenen Hauptspeise «Teriyaki duck soba» begeistert. Auch bei Mimicious zweitem Besuch im Wagamama haute sie die Hauptspeise «Yaki soba» (gebratene Nudeln) nicht vom Hocker. Dafür gibt es zum Essen gratis Tee und das Hahnenwasser ist sehr günstig. Wer sich zudem noch als Member auf der Wagamama Homepage anmeldet, erhält immer wieder 2 für 1 Gutscheine, Getränkgutscheine oder Gutscheine für 1 Vorspeise.

Fazit:
Wer noch nie in einem authentischen japanischen Restaurant gegessen hat, ist in der weltweiten Restaurant-Kette Wagamama gut aufgehoben. Dank den grossen Tischen eignet es sich auch für grosse Gruppen. Der gratis Tee (muss aber bestellt werden), das günstige Hahnenwasser und die Gutscheinen, die anscheinend jeder Gast hat, machen das Essen günstig.
Leckeres und authentischeres japanisches Essen gibt es übrigens im Ooki.

Not really worth a visit.

Preiskategorie: $-$$ (abhängig, ob Gutschein vorhanden oder nicht)

Weitere Informationen zum Wagamama.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Freshii: Gesunder Fast-Food

In Zürich gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Erst kürzlich stattete Mimicious dem Freshii einen Besuch ab. Es befindet sich hinter der Europa-Allee. Das Lokal erinnerte Mimicious irgendwie an eine Mini-Mc Donald's-Filiale. Aber hier dominiert die Farbe Grün. Grüne Blechstühle und grüne Zeichnungen an der Wand. Bestellt wird an der Theke. Zur Auswahl stehen Jogurts, Suppen, Bowls, Salate, Burritos und Wraps. Es dominiert die asiatische sowie die mexikanische Küche. Alle Speisen sind vegetarisch oder vegan, können aber bei Bedarf mit Fleisch ergänzt werden. Zudem sind viele der Gerichte gluten- oder laktosefrei. Mimicious entschied sich für den Tex-Mex-Burrito (10.80 CHF) gefüllt mit Vollkornreis, schwarzen Bohnen, Mais, Avocado, Mozzarella, Cheddar und Pico de Gallo Salsa. Da alles frisch zubereitet wird, gab es eine kurze Wartezeit. Der Burrito schmeckte himmlisch und machte so richtig satt. Das Essen kann auch mitgenommen werden.

Übrigens, das Freshii gibt es nicht nur in Zürich, sondern an insgesamt 50 anderen Standorten auf der Welt. Matthew Corrin, der Gründer, eröffnete die erste Filiale in Toronto. Mit seiner Fast-Food-Kette will er zeigen, dass es auch möglich ist, gesunde Speisen zum kleinen Preis anzubieten. Für die Zubereitung der Gerichte werden nur frische und hochwertige Zutaten verwendet. Das Fleisch stammte bei Mimicious Besuch aus der Schweiz. Freshii setzt sich mit der Mission Green für unsere Erde ein, durch den Verzicht auf übermässige Verpackung und auf fetttriefendes Essen sowie durch die Minimierung des Energiekonsums.

Im Raum Zürich kann das Essen auch bequem bestellt werden. Es fallen aber Lieferkosten an. Details hier.

Fazit: 
Freshii bietet gesunden, schmackhaften Fast-Food zum kleinen Preis an. 

Absolutely worth a visit!

Preis: $


Weitere Informationen zum Freshii.

Sonntag, 2. März 2014

Thali: Indisch für Abenteurer

Mimicious war vergangene Woche wieder in kulinarischer Mission unterwegs. Bewaffnet mit dem Zürcher Prozentbuch machte sie sich auf ins Thali, ein indisches Restaurant in der Nähe des Schaffhauserplatzes in Zürich. Vorgängig hat Mimicious noch kurz die Webseite des Restaurants besucht. Die Webseite war sehr schön aufgebaut sowie ansprechend gestaltet und weckte die Erwartung an ein grosses Restaurant. In Mimicous' Vorstellung: Ein Raum mit goldigen Säulen und Elefanten sowie Göttern an der Decke. In der Realität schaut das Lokal von aussen wenig einladend und wie eine Dönerbude aus. Auch das Interieur haut niemanden aus den Socken. Nüchtern und ohne Flair eingerichtet. Weisse Tische und die Menukarten dienen auch gleich als Tischsets. Sicher praktisch, aber nicht gerade Apetit anregend. Es erstaunte Mimi delicious nicht wirklich, dass das Restaurant an einem Freitagabend so gut wie leer war. Die Bedienung war promt zur Stelle, sehr zuvorkommend und freundlich. Zur Vorspeise bestellte Mimicious Samosa und Pakora. Unsicher was sie erwartet, biss Mimicious zaghaft in das Samosa. Überraschenderweise schmeckte es hervorragend sowie auch Pakora. Die Samosas hatten eine angenehme Schärfe. Als Hauptgericht gab es vegetarisches Thali. Das Essen kam auf einer Metalltablett, die unterteilt war in unterschiedliche Bereiche, so dass sich die Speisen nicht mischten. Das Tablett erfüllte seinen Zweck, doch erinnerte es Mimicious sehr an die Auffangschalen in Operationssälen. Das Gericht schmeckte wieder unglaublich lecker: Linsencurry, Paneer mit Spinatsauce, Raita, Gemüse und Reis.

Fazit:
Wem das Dönerbuden-Ambiente gefällt und indisches Essen liebt ist hier richtig. Das Essen ist gut und das Personal freundlich und zuvorkommend. Wer aber in gemütlicher und indischer Atmosphäre essen möchte, geht besser ins Kobal!

Can be worth a visit.

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen zum Thali.