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Freitag, 17. Juni 2016

HermannsECK: Cordon bleue Festival

Mimicious war hungrig in Winterthur unterwegs. Die Lust auf Fleisch trieb sie ins Restaurant HermannsECK in der Nähe der Bushaltestelle Pflanzschulstrasse. Die gelbe Fassade des Lokals ist schon von Weitem sichtbar. Die Inneneinrichtung erinnert an ein Restaurant in einem Skigebiet oder an eine Quartierbeiz. An manchen Tischen wurde sogar gejasst. Hier ist definitiv die Zeit stehen geblieben. Die Auswahl im HermansECK ist riesig: 16 Cordon bleue, 28 Pizzen aus dem Holzofen und viele Gericht aus "Grosis Chuchi". Gemäss Karte ist alles hausgemacht und saisonal. Mimicious entschied sich für Graubünden Cordon bleue mit Rohschinken, Oliven und Feta und Dinkelspätzli als Beilage. Was Oliven und Feta mit Graubünden zu tun haben, blieb ein Rätsel. Griechisches Cordon bleue wäre wohl die passendere Bezeichnung. Nach einer kurzen Wartezeit wurde serviert. Die Portion war üppig. Die Kombi Rohschinken, Oliven, Feta schmeckte. Leider war der Feta so dominant, dass der Geschmack des Rohschinkens völlig unterging.

Fazit:
Das HermannsECK ist eine Quartierbeiz und ist ideal, um mit den Grosseltern essen zu gehen oder für Cordon bleue-Fans. Wer bei einem Date seine Begleitung beeindrucken will, wählt besser ein anderes Restaurant aus. Das Essen schmeckt, aber ist kein kulinarischer Höhenflug.

Preiskategorie: $$-$$$

Not worth a visit.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Spiga: fast pizza, fast pasta

Mimicious war wieder auf geheimer Mission in Zürichs Restaurants unterwegs. Dieses Mal testete sie das Ristorante Spiga in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs. Blick von aussen durch die Fenster: sieht aus wie ein hippes Restaurant. Holztische, unterschiedliche Stühle, weisse Tischlampe. Also nichts wie rein. Im Spiga wird nicht bedient und so studierte Mimicious an der Theke die Karte. Zur Auswahl stehen verschiedene Salate, Pastagerichte und Pizzen, zudem gibt es auch noch Daily Specials. Mimicious wählte die Pizza Parma (Tomaten, Mozzarella, Parmaschinken DOP, Büffelmozzarella DOP und Rucola) dazu eine Cola Zero. Nach der Bestellung erhielt Mimicious einen Pager. Dieser vibriert, sobald das Essen fertig ist. Denn im Spiga wird jedes Gericht frisch für den Gast zubereitet. Nun ist auch dieser Trend von den USA in der Schweiz geschwappt. Nur dort wird über den Pager vor allem informiert, wann der Platz im Restaurant frei ist. Mit dem Pager und der Cola-Flasche ausgerüstet, suchte sich Mimicious einen freien Platz. In der Mitte des Tisches standen Salz und Pfeffer sowie Besteck, Gläser und Servietten. Die weisse Tischlampe funktioniert nicht mehr und machte allgemein einen eher unstabilen, billigen Eindruck. Auch wenn die Einrichtung versucht auf Hip zu machen, kann sie nicht über die Schnellrestaurant-Atmosphäre hinwegtäuschen. Während dem Warten auf die Pizza beobachtete Mimicious die vorbeischlenderten Passanten. Schon nach kurzer Zeit vibrierte der Pager und die Pizza war abholbereit. Die Pizza war gut, leider war sie schon nach kurzer Zeit kalt. Nach dem Essen packte Mimicious rasch ihre Siebensachen zusammen, denn irgendwie lud das Lokal nicht zum längeren Verweilen ein. 

Fazit: 
Wer in der Nähe am Hauptbahnhof Zürich eine schnelle Pizza oder Pasta sucht, beides gibt es übrigens zum Mitnehmen, der ist im Ristorante Spiga richtig. Wer ein gemütliches Lokal sucht, das zum Verweilen einlädt, geht besser an einen anderen Ort.

 Not worth a visit. 

 Preiskategorie: $$

Mittwoch, 4. Juni 2014

Atrio: Pizza in der Wartehalle

Dank dem Prozentbuch von Zürich landet Mimicious immer wieder in ihr noch unbekannten Restaurants. So kam es, dass sie vor kurzem in der Pizzeria Atrio direkt am Zürcher HB, genau gegenüber des Treffpunkts, Essen ging. Das Restaurant befindet sich im beeindruckenden, ehemaligen Wartesaal der 1. Klasse. Kaum jemand würde einen ballsaalartigen Raum mit hohen Decken erwarten.
Das Interieur besteht aus roten Ledersofas und Holzmöbeln. Die Atmosphäre einer Wartehalle bleibt aber und versprüht wenig Charme. Platzreservationen sind sogar am Freitagabend nicht notwendig. Im Vergleich zu anderen Pizzerias gibt es hier nur eine einseitige Menukarte mit ausgewählten Pastagerichten und Pizzen. Mimicious bestellte sich eine Pizza Carciofi mit Artischocken, Fetakäse, Oliven, Tomaten und Mozzarella und extra Schinken. Das Essen wurde prompt serviert. Die Zutaten waren frisch und die Pizza schmeckte köstlich. Mit 20.50 CHF (ohne den Schinken) ist sie aber eher teuer.

Fazit:
Wer direkt am HB eine gute Pizza essen möchte, sollte dem Atrio einen Besuch abstatten. Alle anderen, die gerne in gemütlicher Atmosphäre zu Abendessen, sollten das Celia oder Riviera bevorzugen.

Not really worth a visit.

Preiskategorie: $$-$$$

Weitere Informationen zur Pizzeria Atrio.

Montag, 23. September 2013

Riviera: Alla mamma

Mimicious ist nach langer Zeit wieder in Zürich unterwegs. Ein Freund empfahl ihr ins Riviera in der Nähe des Limmatplatzes zu gehen. Das Restaurant befindet sich ziemlich genau gegenüber vom Mc Donald's, kann aber schnell übersehen werden. Die Beschriftung ist eher mangelhaft bzw. das Lokal sieht von aussen nicht wirklich wie ein Restaurant aus.
Das Riviera ist ähnlich eingerichtet wie das Samses: Holzstühle/-bänke, weisse Tischtücher, rote Wände. Es versprüht aber dennoch nicht die gleiche hippe Atmosphäre.
Das Riviera war für einen Donnerstagabend ungewöhnlich leer. Sprich es waren nur drei Tische besetzt.
Mimicious bestellte sich frisch zubereitete Ravioli mit einer Steinpilz-Trüffelfüllung. Die Ravioli schmeckten sehr lecker. Auch die Pizza des Freundes sah ausgesprochen gut aus.
Das Essen ist für Zürcher Verhältnisse günstig, zum Beispiel Pizza Prosciutto 18.-, Spagetti alla Carbonara 19.- usw.

Fazit:
Das Riviera bietet sehr gutes frisch zubereitetes, hausgemachtes italienisches Essen zu einem vernünftigen Preis.
Das Restaurant müsste aber dringend in die Werbung investieren oder wenigstens eine Tafel mit dem Tageshit auf der Strasse aufstellen, da würden dann sicher einige Passanten, die darüber stürzen, auf das Lokal aufmerksam.

Worth a visit!

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen unter: www.pizzeria-riviera.ch
Achtung: diese Karte entspricht nicht genau der Karte im Restaurant.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Villa Paradiso: Der Weg ins Pizzaparadies

Mimicious verspürte in Oslo Hunger und wollte deshalb in der Villa Paradiso speisen. Leichter gedacht, als getan. Dieses Restaurant scheint ein Geheimtipp zu sein. Es hatte eine ellenlange Schlange vor der Tür. Und nein, es standen keine Touristen an ausser Mimicous. Nach langem Warten schaffte es Mimicious an die Bar, wo sie sich etwas zu trinken bestellte. Was auch nötig war, denn es war extrem warm und das Warten ging noch eine Weile weiter, bis endlich ein Tisch frei wurde. Total ausgehungert machte sich Mimicious daran die Karte zu studieren. Sie bestellte eine Pizza, die glücklicherweise sehr schnell an den Tisch gebracht wurde. Die Pizza war eine Mischung aus "tatsächlicher" Pizza und Flammenkuchen. Es schmeckte köstlich! Das Warten hatte sich eindeutig gelohnt.

Fazit:
Wer gerne italienisch isst und wem es nichts ausmacht, je nach Ansturm eine gute Stunde auf einen freien Tisch zu warten, der ist hier am richtigen Ort.

Really worth a visit! Or maybe more?!

Preiskategorie: $$$

Weitere Informationen unter: www.villaparadiso.no. Diese Seite ist auf Norwegisch. Die Speisekarte kann unter Mat (Essen) gefunden werden.