Montag, 9. November 2015

Hiltl Dachterasse: Grüne Oase über den Dächern Zürichs

Mimicious stattete der Hiltl-Dachterrasse in Zürich einen Besuch ab. Der neuste Streich von Hiltl befindet sich gleich an der Bahnhofstrasse im 3. Stock des PKZ Women. Mit dem Lift oder der Rolltreppe geht es rauf zur Dachterrasse. Der Innenbereich des Lokals ist eher klein. Dafür laden zwei grosse, begrünte Terrassen zum entspannten Essen ein. Im Winter ist draussen eine warme Jacke nötig. Das Buffet bietet die bekannten, vegetarischen Hiltl-Spezialitäten an. Im Vergleich zum Haupthaus ist das Buffet klein. Dies kommt Mimicious entgegen: die kleinere Auswahl macht das Entscheiden leichter. Bei den Speisen ist übrigens vermerkt, ob Gluten, Milch, Nüsse usw. enthalten sind oder ob die Speisen vegan sind. Wie in jedem Lokal von Hiltl gibt es gratis Trinkwasser. Nur ist hier der Wasserspender eher versteckt positioniert und er sticht nicht direkt ins Auge. Das Essen schmeckte lecker und ist gleich wie in jeder Hiltl-Filiale.

Gut zu wissen: Auf der Hiltl-Dachterrasse sind keine Plätze reservierbar, so finden auch Kurzentschlossene Platz. Nach Ladenschluss ist das Lokal über den Eingang Beatenstrasse erreichbar.

Fazit:
Wer gerne vegetarisch isst und dem hektischen Treiben der Bahnhofstrasse entfliehen will, sollte einmal die Hiltl-Dachterasse besuchen.

Worth a visit.

Preiskategorie: $$-$$$

Weitere Informationen zur Hiltl-Dachterrasse.

Kreis 6: Speisen wie die Könige

Das letzte Essen musste sich Mimicious zuerst verdienen. Denn bevor es etwas gab, gings in sportlichem Tempo vom Hauptbahnhof Zürich hoch über die Weinbergstrasse und Ottikerstrasse zum Restaurant Kreis 6.
Eine lauschige Gartenlaube lädt bei warmem Wetter zum Draussen essen ein. Die Speisekarte bietet einen spannenden Mix zwischen frischer, mediterraner und gutbürgerlicher, saisonaler Küche.
Das Kreis 6 ist eher ein geschobeneres Restaurant. Mimicious bestellte sich das Cordon bleue mit Brie und feinem Schinken dazu Kartoffelgratin. Kaum bestellt wurde das Essen auch schon serviert. Das Cordon bleue schmeckte himmlisch.

Fazit:
Das Kreis 6 ist ein Restaurant für besondere Momente und bietet ausgezeichnetes Essen.

Worth a visit!

Preiskategorie: $$$$

Mehr Informationen zum Kreis 6.

Little Italy: Im Pastahimmel

Mimicious war wieder einmal hungrig in Zürich unterwegs. Gleich in der Nähe der Europaallee fand sie das Little Italy. Das Lokal ist grosszügig geschnitten und bietet Platz für viele Gäste. So konnte auch Mimicious ohne Reservierung einen freien Tisch ergattern. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet: Holzstühle und -tische sowie rot-weisse Tischsets und viele Schwarzweiss-Fotos an den Wänden, die einen nach Italien versetzten. Die Spezialität des Lokals ist Pasta an unterschiedlichsten Saucen. Das Pasta-, Ravioli- und Saucenangebot ist saisonal und wechselt. Daneben gibt es aber auch die gängigen italienischen Saucenklassiker. Mimicious bestellte sich Spaghetti an einem Champignon-Pesto. Schon nach kurzer Zeit wurde das Essen serviert. Die Spaghetti schmeckten köstlich.

Fazit:
Das Little Italy ist für alle, die gerne Pasta essen und Lust auf etwas anders als Bolognese und Napoli haben.

Worth a visit.

Preiskategorie: $$

Mehr zum Little Italy.

Samstag, 12. September 2015

The Bite: Amercian Dream

Mimicious war wieder in Zürich in der Nähe des Helvetiaplatzes unterwegs. Ihr Ziel: Die Burgers im The Bite testen.
Mimicious hat telefonisch reserviert, um auch sicher einen Platz zu erhalten. Die Online-Reservierung ist unbrauchbar, da nicht ersichtlich ist, wann überhaupt noch Tische frei sind. Daher kann sie mit ihrer Begleitung an einem der Eichentische Platz nehmen. Die Bedienung ist sogleich zur Stelle und informiert charmant über die Daily Specials. Die Karte ist übersichtlich gestaltet. Die wenigen Optionen erleichtern das Auswählen enorm. Mimicious bestellt sich einen Classic Burger, ohne Cheddar Cheese dafür aber mit Guacamole sowie Animal Fries. Auf die Fries war sie besonders gespannt, sind ihr doch die Animal Style Fries aus dem In-n-out Burger (Secret Menu) in Los Angeles noch immer in bester Erinnerung. Kann The Bite es mit seinem amerikanischen Vorbild aufnehmen?! Alle Burger gibt es übrigens auch als vegetarische Variante. Für die Zubereitung wird Schweizer Fleisch verwendet und alle weiteren Zutaten sind selbstgemacht. Zum Trinken wählte Mimicious einen Rotwein. Authentischer wäre es aber zum Burger ein amerikanisches Bier zu trinken.
Während Mimicious voller Vorfreude aufs Essen wartet, schaut sie sich noch etwas genauer im Lokal um. Die Wände sind im shabby-chic gestaltet und werden von Geweihen sowie wechselnder zeitgenössischer Kunst aufgepeppt. Das vorherrschende Material ist Holz: Neben den Eichentische gibt es noch zwei grosse Tische, deren Platten früher einmal Türen waren. Verschiedenste alte Stühle ebenfalls aus Holz, teilweise gepolstert, laden zum Sitzen ein.

Nach einer kurzen Wartezeit wird der Burger auf einem Holzbrett serviert. Die Fries kommen separat. Der Burger schmeckt himmlisch, das Brot ist knusprig und die Zutaten sind frisch. Auch die Animal Fries, überbacken mit Thousand Island Sauce, Cheddar Cheese und Zwiebeln, können es mit ihrem Vorbild aufnehmen.

Fazit:
Wer gerne wirklich gute Burgers isst, der muss definitiv einmal ins The Bite. Das selbstgemachte Essen, die zuvorkommende Bedingung sowie die einladende Atmosphäre haben überzeugt. Vorgängig unbedingt telefonisch reservieren!
Absolutely worth a visit!

Preiskategorie: $$

Weitere Informationen zu The Bite.

Sonntag, 25. Januar 2015

Bebek: Meze mit Tramflair

Mimicious ist immer noch in Zürich unterwegs. Letztes Mal stattete sie dem Bebek direkt bei der Kalkbreite einen Besuch ab. Glücklicherweise hatte Mimicious und ihre Begleitung vorgängig reserviert, denn das riesige Lokal war komplett ausgebucht. Der Raum ist über fünf Meter hoch, was sehr imposant wirkt. Der nackte Beton wird aufgewertet durch mit schwarzer Farbe gemalter Menschen. Die Tische sind aus Holz und breiter als "normale". An den Wänden entlang hat es stoffbezogene Sofa-Bänke. Durch die grossen Fenster sah man direkt ins Tramdepot. Mimicious bestellte Falafelsalat und ihre drei Begleiter eine vegetarische Mezeplatte à discretion. Mimicious' Essen war sehr lecker, leider fiel die Portion sehr klein aus für 22.-. Auch die Mezeplatte überzeugte Mimicious nicht ganz. Auch hier schmeckten die dargebotenen Häppchen. Da aber Meze bekanntlich schnell sättigen, musste die Platte gar nicht erneut gefüllt werden. Die Mezeplatte war von der Grösse her in etwa vergleichbar mit der Mezzeplatte Royal aus dem Maison Blunt für 72.-. Dort spielt es keine Rolle, wie viele Personen sich die Platte teilen. Im Bebek kostet die Platte dagegen 108.- (für 3 Personen). Meze wird übrigens je nach Küche mit einem oder zwei "z" geschrieben. Der Kellner überzeugte auch nicht wirklich. Nachbestelltes Wasser und Brot wurde erst nach mehrmaligem Nachfragen serviert.

Fazit:
Das Bebek ist zwar stylisch eingerichtet, überrascht mit den Fenstern ins Tramdepot und das Essen schmeckt, aber das war es dann auch leider schon. Es war extrem laut und dank des extra breiten Tisches konnte man sich nur mit Schreien unterhalten. Der Kellner war unzuverlässig und das Essen war überteuert. Wer gerne Mezeplatten mit der Begleitung teilt und sich in normaler Lautstärke unterhalten möchte, der geht weiterhin ins Maison Blunt.

Not worth a visit.

Preiskategorie: $$$

Weitere Informationen zum Bebek.