Mimicious war wieder auf geheimer Mission in Zürichs Restaurants unterwegs. Dieses Mal
testete sie das Ristorante Spiga in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs. Blick
von aussen durch die Fenster: sieht aus wie ein hippes Restaurant. Holztische,
unterschiedliche Stühle, weisse Tischlampe. Also nichts wie rein. Im Spiga wird
nicht bedient und so studierte Mimicious an der Theke die Karte. Zur Auswahl
stehen verschiedene Salate, Pastagerichte und Pizzen, zudem gibt es auch noch
Daily Specials. Mimicious wählte die Pizza Parma (Tomaten, Mozzarella,
Parmaschinken DOP, Büffelmozzarella DOP und Rucola) dazu eine Cola Zero. Nach
der Bestellung erhielt Mimicious einen Pager. Dieser vibriert, sobald das Essen
fertig ist. Denn im Spiga wird jedes Gericht frisch für den Gast zubereitet.
Nun ist auch dieser Trend von den USA in der Schweiz geschwappt. Nur dort wird
über den Pager vor allem informiert, wann der Platz im Restaurant frei ist. Mit
dem Pager und der Cola-Flasche ausgerüstet, suchte sich Mimicious einen freien
Platz. In der Mitte des Tisches standen Salz und Pfeffer sowie Besteck, Gläser
und Servietten. Die weisse Tischlampe funktioniert nicht mehr und machte
allgemein einen eher unstabilen, billigen Eindruck. Auch wenn die Einrichtung
versucht auf Hip zu machen, kann sie nicht über die
Schnellrestaurant-Atmosphäre hinwegtäuschen. Während dem Warten auf die Pizza
beobachtete Mimicious die vorbeischlenderten Passanten. Schon nach kurzer Zeit
vibrierte der Pager und die Pizza war abholbereit. Die Pizza war
gut, leider war sie schon nach kurzer Zeit kalt. Nach dem Essen packte
Mimicious rasch ihre Siebensachen zusammen, denn irgendwie lud das Lokal nicht
zum längeren Verweilen ein.
Fazit:
Wer in der Nähe am Hauptbahnhof Zürich eine schnelle Pizza oder Pasta sucht, beides
gibt es übrigens zum Mitnehmen, der ist im Ristorante Spiga richtig. Wer ein
gemütliches Lokal sucht, das zum Verweilen einlädt, geht besser an einen anderen Ort.
Not worth a visit.
Preiskategorie: $$